ENTAM

Die Geschichte des ENTAM
ENTAM entstand 1997 aufgrund eines Abkommens, dem sich ENAMA (Ente Nazionale per la Meccanizzazione Agricola), die deutsche DLG (Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft) und die österreichische BLT (Bundesanstalt für Landtechnik) angeschlossen haben. In den darauf folgenden Jahren wurden die Aktivitäten zum nicht geringen Vorteil der Industrie und der Betriebe in den drei angeschlossenen Ländern weiterentwickelt.
Gleichzeitig haben andere wichtige Einrichtungen um Beitritt zum ENTAM und um Teilnahme an seinen Aktivitäten gebeten. Gegenwärtig sind 19 europäische und nichteuropäische Körperschaften dem Abkommen angeschlossen, um dem ENTAM-Zeichen einer immer größeren Verbreitung zu verhelfen. Das ENTAM-Abkommen sieht den Vergleich der Testmethoden für die Zertifizierung der Landmaschinen vor; das bedeutet, daß bei einer entsprechend zu beantragenden Anerkennung die von ENAMA geprüften Maschinen auch über die Zeichen der ENTAM-Mitglieder verfügen können, so wie die von diesen Instituten geprüften Maschinen auch das ENAMA-Prüfzeichen erhalten können.
Dank des Abkommens wird es möglich sein, in Italien die funktionellen Tests an den Landmaschinen bei den ENAMA-Testzentren durchzuführen und die Anerkennung der anderen Länder und den Zugang zu den jeweiligen Märkten mit einem bereits bekannten Prüfzeichen zu beantragen, mit deutlichen Vorteilen für das Image und die technischen Qualifizierung der gesamten nationalen Industrie.
Dieser Aspekt ist auch für die nationalen Benutzer von Bedeutung, da sie gewiß sind, über ein mechanisches Mittel zu verfügen, daß denselben Anforderungen entspricht, die den Landwirten der anderen europäischen Länder zur Verfügung stehen.

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